25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention - Jugendliche übergeben Kinderrechte-Manifest an die Bundesregierung

Die Kinderrechte gehören ins Grundgesetz – dies ist das Fazit des Kinder- und Jugendgipfels, der am Wochenende in Berlin stattfand. Rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland übergaben ein Kinderrechte-Manifest mit Forderungen, die sie auf dem Gipfel erarbeitet haben, an die Staatssekretäre von Familien- und Entwicklungshilfeministerium.

In Bezug auf die Situation in Deutschland fordern die Jugendlichen ein stärker auf ihre Interessen und Bedürfnisse zugeschnittenes Schulsystem mit freier Fächerwahl und Beteiligung der Schüler an der Entscheidung über ein G8- oder G9-Modell sowie an der Erstellung von Lehrplänen. Auf kommunaler Ebene erwarten sie eine stärkere Beteiligung bei der Ausgestaltung von Spiel-, Sport und Freizeitangeboten. Um diesen Forderungen das nötige Gewicht zu geben, fordert das Manifest eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Zur Situation ihrer Altersgenossen in den armen Ländern betonen die Jugendlichen den Bedarf an mehr und besserer Information über die Entstehung der Konsumgüter und die Einbeziehung von fairem Handel und der Probleme von Ausbeutung und Versklavung von Kindern in die Lehrpläne. Handelsunternehmen müssten dafür sorgen, dass Kinderarbeit im Textilsektor abgeschafft werde. Zur Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland sprechen sich die Kinder und Jugendlichen dafür aus, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt und ihnen einen angemessenen Wohnraum bietet. Zudem sollten Duldungen abgeschafft und dafür eine kindergerechte Aufenthaltserlaubnis geschaffen werden.

Fahrt Ravensbrück und Berlin

In diesem Jahr ist das Ziel der Gedenkstättenfahrt das ehemalige Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück mit dem naheliegendem "Jugendschutzlager Uckermark" für junge Frauen und Mädchen.
Nach einer inhaltlichen Vorbereitung in der auf dem Weg liegenden HVHS Hustedt bei Celle kommen wir am 06.10. in der Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück an. Dort stehen Projektarbeiten zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm, aber natürlich auch die Besichtigung des Geländes der ehemaligen Lager sowie der zugehörigen Ausstellungen.
Am 09.10. fahren wir weiter nach Berlin, wo wir uns neben ausreichend freier Zeit das Holocaust-Mahnmal besichtigen, an einer thematischen Stadtführung teilnehmen und je nach Interesse weitere Ausstellungen/Museen ansehen werden.

Teilnehmen können junge Menschen im Alter von 16-27 Jahren, der Teilnahmebeitrag beträgt 50,00 Euro. Hier geht es zur Anmeldung.

Auf dem Heimweg

Im Anhang befindet sich die letzte Ausgabe unserer Zeltlager-Zeitung "Rote Feder". Inzwischen sitzten alle Kinder in den Bussen und werden bald zuhause ankommen; heute morgen ging es schon mal alles reibungslos los. Wenige Stunden nachdem die Busse wegfahren, fing es kräftig an zu regnen, da war das Wetter also auch auf unserer Seite.
Bisher sieht es so aus, als wenn alle Busse pünktlich in Herford, Bielefeld, Gütersloh und Hamm ankommen würden.

Das Zeltlager neigt sich dem Ende entgegen

Unser Zeltlager auf Föhr neigt sich dem Ende entgegen. Überall wird fleißig gepackt, aufgeräumt und sortiert. Natürlich wird es heute noch einen super-Abschlussabend geben, bevor wir uns für die letzte Nacht bereit machen. Um es dem Abbau-Team möglichst zu erleichtern, hat sich das Teenie-Lager bereit erklärt, alle Schlafzelte zu räumen und in der Halle zu schlafen. So kann das Dorf bereits weitgehend abgebaut werden. Auch einige Leute aus dem GT-HUS-Kinderlager schlafen in Großzelten, so dass sie ihre Zelte gemeinsam mit den Helfer*innen auch schon abbauen können. Das Kinderlager Bielefeld-Herford hat Glück, ihre Zelte können größtenteils stehen bleiben.
Morgen früh nehmen die Kinder aus Gütersloh und Hamm-Unna-Soest die Fähre um 09:45 Uhr, alle anderen um 10:50 Uhr. Wenn die Busse gut durchkommen, müssen alle gegen 18:00 Uhr zuhause sein.
Unser Abbau-Team ist am Sonntag um 19:00 auf die Fähre gebucht und kommt irgendwann in der Nacht auf Montag zurück.

In der Anlage befinden sich noch weitere Ausagben unserer Zeltlager-Zeitung "Rote Feder". Morgen gibt es dann noch die letzte Ausgabe.

Kundgegebung gegen rassistische Polizeikontrollen auf dem Kesselbrink Bielefeld

Kundgebung am 25.07., 18:00 Uhr Kesselbrink Bielefeld

Der neue Kesselbrink wird von der Stadt Bielefeld als ein Ort des Zusammenkommens, des Wohlfühlens und des unbekümmerten Zeitvertreibs propagiert. Dieses positive Bild muss momentan jedoch massiv in Frage gestellt werden: Auf dem Kesselbrink finden regelmäßig rassistische Polizeikontrollen statt, welche sich seit einigen Tagen sogar mehren. Auf diese Weise ist der Kesselbrink kein Ort des Willkommens, sondern einer der Diskriminierung für Schwarze Menschen und Geflüchtete.

Laut offizieller Verlautbarungen der Polizei gehe es bei den massiven Kontrollen darum, Straftaten vorzubeugen beziehungsweise den angeblichen Drogenhandel auf dem Kesselbrink zu unterbinden. In das Raster der Polizei geraten dabei jedoch vor allem Schwarze Menschen, welche verdachtsunabhängige Personenkontrollen und Durchsuchungen durch die Polizei über sich ergehen lassen müssen.

Bergfest auf Föhr

Inzwischen haben wir in unserem Camp das Bergfest erreicht, also die Hälfte des Zeltlagers ist bereits rum. So haben die Kinder bereits einiges erlebt: Es gab ein großes Fuballturnier, was bestimmt die WM in Brasilien locker in den Schatten gestellt hat, Nachtwanderungen, Beach-Partys, diverse Kreativ- und Sportangebote sowie Ausflugstage. Das Wetter bietet uns heute mal eine kleine Erholungspause, um für die zweite Hälfte die Energien wieder etwas aufzuladen. Die Küchecrew gibt alles, um den hohen Bedarf an Nährstoffen und Flüssigkeit zu decken.
Im Anhang befinden sich die beiden letzten Ausgaben unserer Zeltlagerzeitung "Die Rote Feder", auf unserer Facebook-Seite gibt es noch ein paar Foto-Impressionen vom Bergfest.

Weitere Zeitungen der roten Feder aus Föhr

Hier kommen weitere drei Exemplare unserer beliebten Zeltlager-Zeitung "Die rote Feder" aus Föhr.

Die Rote Feder aus Föhr

Im Zeltlager gibt es wieder eine kleine, aber feine tägliche Zeitung. Im Anhang sind die ersten drei Ausgaben zum Nachlesen.

Zeltager auf Föhr geht los

Nachdem wegen Stau die geplante Fähre nicht erreicht wurde, sind die Teilnehmer*innen um 17:15 Uhr mit der Fähre in Wyk angekommen, gegen 17:30 auf dem Zeltplatz. In wenigen Minunten wird dann auch das Gepäck angeliefert und das Zeltlager kann losgehen.
Bei bestem Wetter und guter Stimmung war der Anfang schon mal super!

Info-Treffen zum Zeltlager in Hiddenhausen

Das Zeltlager auf Föhr wird nun so langsam konkret. Nachdem sich unsere Helferinnen und Helfer erneut ein Wochenende zusammengefunden haben, steht inzwischen das Programm und andere organisatorische soweit Dinge fest. Auch ein erstes Info-Treffen hat in Bielefeld stattgefunden. Für die Teilnehmenden vom KV Herford findet das Info-Treffen am 29.06. in unserem Jugendtreff Future in Hiddenhausen statt.
Auf dieser Homepage können der Elternbrief 2014 sowie das Formular "Einverständniserklärung" heruntergeladen werden.

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