Refugees Welcome - Geflüchtete willkommen in Bielefeld

Am Freitag, 20.06. ist der Internationale Tag der Geflüchteten. Zu diesem Anlass ruft ein breites Bündnis von Organisationen und Einzelpersonen zu einem Aktionstag ab 16.00 Uhr auf dem Bielefelder Kesselbrink auf. Mit Musik, Infoständen, Rede- und kulturellen Beiträgen soll deutlich gemacht werden, dass Geflüchtete in Bielefeld willkommen sind!

Die Gründe, zu fliehen, sind vielfältig: Verfolgung, Gewalt, Krieg und Bürgerkrieg, drohende
Todesstrafe, Zerstörung der Existenzgrundlagen. Der Weg in ein sicheres Land ist schwierig.
Vor den Toren Europas werden Tag für Tag Flüchtlinge abgefangen und fast täglich ertrinken
Menschen im Mittelmeer auf dem Weg nach Europa.

Countdown zum Zeltlager

Inzwischen ist unser Zeltlager ausgebucht, bei den anderen OWL-Gliederungen, die gemeinsam mit uns fahren, sieht das genau so aus. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, dabei schleichen sich natürlich auch mal Fehler ein. So haben wir in den Einladungen für das Infotreffen am 29.06. ein falsches Abreisedatum geschrieben. Natürlich fahren wir am 12.07. los und kommen am 26.07. zurück.

Heraus zum 1. Mai! Keine Aushöhlung des Mindestlohns!

Der Erste Mai ist der internationale Tag der Arbeiter*innen-Bewegung. Seit mehr als 120 Jahren gehen wir im Gedenken an die im Haymarket-Massaker in Chicago getöteten Arbeiter*innen auf die Straße. Wir fordern bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn, wir demonstrieren gegen Herrschaft und Ausbeutung, wir kämpfen für ein Leben in Freiheit und Gleichheit! Dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei. Auch in diesem Jahr werden wir, die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, am 1. Mai gemeinsam mit den Gewerkschaften auf die Straßen gehen.

„Die aktuellen Diskussionen um den Mindestlohn zeigen sehr deutlich, dass Arbeitskraft in unserer kapitalistischen Gesellschaft mit ungleichem Maß bewertet wird.“, stellt Immanuel Benz, Bundesvorsitzender der SJD – Die Falken fest. „Selbst der Mindestlohn von 8,50 € ist ein Niedriglohn. Wird dieser durch Ausnahmen auch noch ausgehöhlt, ist das ein Schlag ins Gesicht für alle, die schon jetzt auf Sozialleistungen angewiesen sind, obwohl sie arbeiten gehen.“

Rotes Kino im April

03.03.17 Lincoln

17.03.17 State of Play

31.03.17 Frost/Nixon

Noch 100 Tage bis zum Zeltlager

In 100 Tagen ist es soweit, dann beginnt unser Kinder- und Teeniezeltlager auf der Nordseeinsel Föhr. Gemeinsam mit Kindern aus Bielefeld bilden wir ein Dorf für die 8-12 jährigen, die 13-15 jährigen bilden ein Dorf mit Teenies aus Bielefeld, Gütersloh und Hamm.
Insgesamt werden wir 180 Personen sein, einige freie Plätze gibt es noch.

Untergebracht sind wir auf dem Zeltplatz "Unsere Welt" in Nieblum in Gerüststangen-Zelten, die mit Paletten ausgelegt sind. Dazu gibt es einen Kiosk, eine große Mehrzweck-Halle und eine feste Küche, in der unser eigenes Küchenteam die frischen Mahlzeiten zubereitet.
Zu unseren Zeltdörfern gehören neben den Schlafzelten noch große Essenszelte sowie ein Aufenthalts- und Cafezelt.
Das Zeltlager findet statt vom 12.07.-26.07., der Teilnahmebeitrag beträgt 339,00 Euro. Anmeldungen sind telefonisch oder über das Webformular möglich, gerne schicken wir auch unseren Flyer raus.

Keine Ausnahmen – Mindestlohn für Alle!

Keine Ausnahmen – Mindestlohn für Alle!

Pressemitteilung der SJD-Die Falken und der DIDF-Jugend

Die Arbeiter*innenjugendverbände DIDF-Jugend und Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken wenden sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen die Pläne der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Diese will unter 18-Jährige vom Mindestlohn ausschließen, mit der Begründung, dass sie in dem Falle eines Mindestlohnes von 8,50 € lieber einen Nebenjob als einen Ausbildungsplatz annehmen würden. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka meinte, dies noch übertreffen zu müssen und spricht sogar von einem Mindestlohn ab 25 Jahren.

„Der Mindestlohn muss für alle geltend sein, ohne Ausnahme. Jede*r Zweite unter 25 Jahren ist Geringverdiener*in in Deutschland. Das muss ein Ende haben! Unsere Generation ist von prekärer Beschäftigung und Zukunftsängsten geprägt. Dann auch noch den Mindestlohn nicht für alle geltend zu machen ist ein fataler Fehler. So eine Diskussion wird von uns nicht akzeptiert. Zu glauben, dass junge Menschen einen Nebenjob gegenüber einer Ausbildung oder dem Studium vorziehen, ist eine Frechheit“, so Cigdem Ronaesin, Vorsitzende der DIDF-Jugend.

Freiheit für Josef!

Seit dem 24.01.2014 sitzt unser Genosse Josef in einem Wiener Gefängnis. Er wurde im Rahmen der Proteste gegen den Wiener Akademiker-Ball festgenommen. Offenbar wollen Polizei und Justiz nun gegen ihm ein Exempel statuieren. Sie suchen Schuldige, die den Frieden ihrer Demokratie gebrochen haben, weil sie einem Treffen von Rechtskonservativen, Burschenschaften und Nazis nicht tatenlos zuschauen wollten.
Josef wird u.a. Landfriedensbruch und Rädelsführerschaft vorgeworfen. Nachdem die Untersuchungshaft zunächst wegen seiner Aussageverweigerung mit "Verdunklungsgefahr" begründet wurde, lautete die spätere Begründung "Tatbegehungsgefahr". Inzwischen liegt die Anklageschrift vor, seine Haftprüfung wurde damit auf unbestimmte Zeit vertagt.

Wir fordern die sofortige Freilassung von Josef!
Antifaschistischer Widerstand ist nicht kriminell, sondern notwendig!

Spimo-Einsatz bei Flüchtlingsunterkunft

Bereits zum dritten Mal waren wir mit unserem Spielmobil an der Flüchtlingsunterkunft in der Herforder Gneisenaustraße. Weil es uns und den Kindern so viel Spaß macht, kommen wir noch öfter!
Hier findet ihr einige Bilder dazu:

Falken wählen neuen Vorstand

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 05.02. im Jugendtreff Future haben wir einen neuen Vorstand gewählt. Nach 8 Jahren als Vorsitzende hat Stefanie Gottschling nicht erneut kandidiert, als Nachfolgerin wurde die 23-jährige Erzieherin Annika Klaes einstimmig gewählt. Bei der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden konnte sich Jannik Mitchell (21) knapp durchsetzen. Weiterhin wurde Torsten Böker als Beisitzer erneut in den Vorstand gewählt, neu dazu kam die 22 jährige Studentin Isabel Gottschling.

Wie ein Elefant im Prozellanladen

Erstaunt fanden wir in der Neuen Westfälischen Herford vom 13.01.14 einen Bericht und Fotos über ein Fußballhallenturnier vom JSG Hiddenhausen-Oetinghausen. Ein Foto zeigte geehrte Spieler und eine Spielerin, welche als einzige als Preis ein Porzellenset bekommen hat. Darauf hin haben wir folgende Pressemitteilung rausgegeben:

[PM] JSG Hiddenhausen-Oetinghausen- Ein Verein verhält sich wie der Elefant im Porzellanladen?

Nach dem D-Jugendfußballturnier der JSG Hiddenhausen-Oetinghausen werden die besten spielerischen Leistungen mit Pokalen ausgezeichet Alle besten Leistungen? Nein, nur der Torschützenkönig, der beste Spieler und der beste Torwart bekommen Pokale. Davon unterschieden wird die beste weibliche Spielerin. Diese bekommt ein Porzellanservice (siehe Foto in der NW vom 13.01.14.).

Nun mag es mancher (wie z.B. der von uns um Stellungnahme gebetene FLVW Herford) zum Schmunzeln finden, dass ein Mädchen einer U13-Mannschaft anstatt eines Pokales etwas viel Praktischeres bekommt. Schon die Frauen der deutschen Fußballnationalmannschaft bekamen als Anerkennung für ihren Sieg bei der Europameisterschaft 1989 ein Service von Villeroy und Boch. Und empörten sich zu Recht.

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